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Gnade im Detail verändert die Welt

Reinhold Scharnowski

Jes. 42.1-4

Hier haben wir eine bemerkenswerte Darstellung der Art und Weise, wie Gott die Welt verändert und Sein Reich vorwärtsbringt. Der «Knecht Gottes» ist ja einerseits Israel (so fing Gott seine Geschichte in der Welt an), dann Jesus (der Knecht Gottes par excellence) und als drittes wir, Seine Knechte.

Was an diesem Text frappierend ist, ist die Spannung zwischen dem Makro-Ziel «das Recht zu den Nationen bringen» (V. 1 und 3) und der Mikro-Art und Weise, wie das geschieht. Einerseits, was Jesus NICHT tut: er wirkt nicht mit Lärm und Riesen-Propaganda (V.2), also nicht mit den Mitteln, die man normalerweise brauchte, um sich Gehör zu verschaffen. Andererseits, was er TUT (V.3): er zerbricht das nicht, was schon angeknickt ist, und das, was nur noch glüht, tritt er nicht aus. Barmherzigkeit und Gnade im Detail: das ist Seine «Gerechtigkeit» (das war ja der Auslöser der Reformation, dass Luther erkannte: Gott ist uns gnädig und verleiht uns so Seine Gerechtigkeit).

SO wird Jesus die Welt verändern: mit einer neuen Qualität des Handelns. Das bedeutet: überall, wo wir Gnade und Barmherzigkeit bis ins Detail üben, bringen wir Gerechtigkeit zu den Völkern. Ein glimmender Docht und ein geknicktes Rohr - wie schnell sind sie ausgelöscht! Diese «Grundentscheidung zur Gnade» müssen wir von Jesus übernehmen und uns immer wieder neu, bis ins Detail unseres Umgangs miteinander, dazu verpflichten.

 

Vers 4 macht klar: dieser (für uns unendlich langwierige) Prozess der Erlösung der Welt wird zustande kommen. Denn die «Inseln» (zu denen auch unsere Missionsländer gehören) setzen eigentlich ihre Hoffnung auf diese völlig andere Ethik, als sie es normalerweise gewohnt sind. Vgl. auch Jesus: «Die Herren dieser Welt unterdrücken und spielen ihre Machtspiele. Bei euch soll es anders sein …» 

Hatte Paulus ein Nahtod-Erlebnis?

Reinhold Scharnowski

In Bolivien ist heute Feiertag (weiss der Geier was ... :-) Darum hatten wir mehr Zeit als sonst für einen Bibeltext. Es sprang mich an, wie Paulus - ob im Leib oder ausserhalb - eine Erfahrung gemacht hat, die sehr den "Nahtod"-Erfahrungen ähnelt, von denen wir immer wieder lesen. Ich dachte bisher immer, dass er - neben einem scharfdenkenen Theologen - auch ein Mystiker war, der übersinnliche Erfahrungen machte. Aber was, wenn er - z. B. durch eine Steinigung - einmal "tot" war und eine Nahtod-Erfahrung hatte? "Unaussprechliche Dinge" hat er gesehen und gehört - "Dinge, die man nicht aussprechen darf" Das hat mich gepackt. Paulus WAR im dritten Himmel (das ist der Himmel, wo Gott wohnt - im Gegensatz zum ersten Himmel, der unser "sky" ist, und dem zweiten Himmel, der einfach die unsichtbare Welt bezeichnet). Und diese Dinge sollte man nicht aussprechen. Ist das nicht eine deutliche Kritik an den diversen "Ich-war-im-Himmel-und-habe-Jesus-gesehen" - Büchern, die den christlichen Markt bevölkern? Mir war bei diesen Büchern immer unwohl - jetzt weiss ich auch warum. Es gibt "Unaussprechliches", das wir nicht in die Niederungen unserer menschlichen Worte und Sensationslust zerren sollten. Und sie erst recht nicht zum Rühmen brauchen :-) 

House Church

Reinhold Scharnowski

Heute morgen hatten wir Hauskirche zum Thema "Zweifel". Schon das gemeinsame Frühstück ist immer eine grossartige Sache. Die Zeit des worships anschliessend war heute besonders tief und stark. Das Thema "Zweifel" schliesslich - anhand der Anfrage von Johannes dem Täufer aus Matth. 11 - wurde erstaunlich ehrlich und differenziert durchgesprochen. Wir haben Leute unter uns, die eine Geistestaufe erlebt und danach keine grundlegenden Zweifel mehr hatten - aber auch solche, die immer wieder Leben und Glauben hinterfragen. Es ist immer wieder eine Freude, welche Tiefe ein Gespräch bekommt und wie viel in einer Dreiviertel Stunde Austausch drinliegen kann. Das Lied "Zwischen Himmel und Erde" gab dem Ganzen am Ende einen Rahmen, der passender nicht hätte sein können.